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Buddhadiebe!

Waah! Einer meine Buddhas fehlt!

Ist mir eben aufgefallen, als ich mal gegooglet habe wo es noch günstige aber große Buddha-Statuen zu finden gibt….

Ich hatte einen ca. 40cm hohen Buddha aus Metall, der gut seine 15 Kilogramm auf die Waage bringt. Der stand normalerweise immer entweder im Wohnzimmer (Fotozimmer) vor der Steckdose neben der Balkontür oder im Schlafzimmer unter der Steckdose neben der Türe… und jetzt ist er weg!

Ich suchte die ganze Wohnung ab… zwei Mal… nichts zu finden. Ich hab auch im „Zimmer unter der Treppe“ (kleiner Abstellraum für Gelbe Säcke, Altpapier & Co) zwei Mal nachgeschaut, denn ich dachte, dass ich ihn da vielleicht mal abgestellt hatte als ich im Fotozimmer Platz für die Studiogeräte benötigt habe… aber auch dort war nichts.

Wo ist der Buddha hingekommen?

Wer war in den letzten Wochen in der Wohnung? Wem würde ich sowas zutrauen… niemand, den ich eingelassen habe, da bin ich mich sicher….

Ist vielleicht jemand reingekommen ohne dass ich es bemerkt habe?

Den Buddha hat mir eine frühere Freundin mitgebracht. Sie hat den 200 Kilometer vom Bodensee bis zum mir mit Bus und Bahn mitgeschleppt um ihn mir zu schenken… und das zusätzlich zu ihrem Gepäck und an einem heißen Sommertag vor mehr als 10 Jahren…. und es war ein ganz besonderer Mensch…. AN DEM BUDDHA HÄNGE ICH!

Verdammt nochmal…

Seit wann vermisse ich den eigentlich? Wann hab ich ihn zuletzt an den beiden bekannten Plätzen überhaupt gesehen? Hmm….. vielleicht finde ich noch Fotos von Shooting-Sessions, auf denen der Buddha noch in der Ecke steht? Dann könnte ich schauen wann er auf jeden Fall noch in der Wohnung war… verflixt!

Und wie ich so auf dem Weg zum Keller bin – weil ich nachsehen wollte, ob der Buddha dort vielleicht ist (ich wüsste allerdings nicht wie er dorthin gekommen sein soll…) suche ich meine Kellerschlüssel und finde sie….

… auf dem kleinen Schuhschrank direkt neben meiner Wohnungstür vor dem Buddha liegend.

Dem Buddha, den ich die ganze Zeit gesucht habe… und mir fällt ein, dass ich den ja schon vor Wochen dort aufgebaut habe weil er dort besser zur „Geltung“ kommt (als wenn er auf dem Boden in einer Ecke steht). Ich lauf an dem Buddha seit vielen Wochen dutzende Male am Tag vorbei… aber irgendwie hab ich das vergessen.

Ich glaube, so langsam wird es Zeit mir Gedanken um meinen Geisteszustand zu machen…. am besten ich klebe mir jetzt ein „Hose???“ Schild an die Wohnungstüre, damit ich nicht eines Tages auch noch vergesse ohne Hose auf die Straße zu gehen….

Also etwas suchen, woran man unübersehbar dutzend Mal am Tag vorbeiläuft… das ist mir auch noch nicht passiert!

Gesucht-Gefunden mein großer Buddha

Gesucht-Gefunden mein großer Buddha

Alles in Buddha

Buddha in der Wohnung

Buddha in der Wohnung

Jetzt wird es aber doch schon ein wenig esotherisch oder mystisch oder religiös… je nachdem wie man es sehen mag. Ich selbst hab zu dem Thema generell eine sehr entspannte Einstellung – übrigens wie ich sie auch gegenüber allen anderen Überzeugungen hege, solange sie nicht zum Inhalt haben, Anderen zwingend vorzuschreiben wie sie zu leben haben.

Nun ja, jedenfalls bin ich ein Kerl, der in seiner Wohnung nur wenig „Krimskrams“ und „Dekozeugs“ duldet. Ich hab gerne leere Räume und kahle Flächen… meine absolute Lieblingswohnung ist die Wohnung des Klerikers im Film „Equilibrium“ (hier der Trailer, in dem man die Wohnung ein paar Mal sieht)… aber angesichts der Umsetzung und der Kosten bleibt das leider ein Traum. Besonders stark an der Wohnung im Film finde ich allein schon, dass die Fenter komplett mit einer Milchglas-Folie beschichtet sind, so dass also kein Ausblick oder Einblick mehr möglich ist und nur noch extrem diffuses Licht in den Raum kommt. Der Rest der Wohnung, in der sich wirklich nichts mehr findet, was über die Definition „absoluter Minimalismus“ hinausgeht, ist einfach traumhaft.

Es versteht sich wohl von selbst, dass bisher ausnahmslos jede Freundin, der ich von meiner heimlichen Liebe zu diesem Wohnstil erzählt habe, entweder mit totalem Unverständnis oder blanken Entsetzen reagiert hat. Ich scheine, was den Typ Frau angeht auch eher auf die Sorte der „ich häng mir alles an die Wand was noch von einem Reissnagel gehalten werden kann“ und „wo ein Regal steht, ist auch Platz für Krimskrams“-Typen zu stehen. Vielleicht gleiche ich damit auch unterbewusst auch meinen Hang zum Minimalismus aus… oder entschuldige damit vielleicht, dass ich es noch immer nicht geschafft habe meine minimalistischen Neigungen umzusetzen. 🙂

Na, wie dem auch sei…. so ganz unbeschrieben bin ich in Sachen Wohnraumgestaltung dann doch nicht, denn eines ist in meiner Wohnung (damit es überhaupt „meine“ Wohnung wird) ganz wichtig: in jedem Raum muss ein großer Buddha stehen. Warum das so ist, weiß ich nicht… ich lege aber gesteigerten Wert darauf. Buddhist bin ich aber keiner, ich bin auch kein besonders zeremoniell-religiöser Mensch (soll heißen, ich bin ein Mensch mit einem doch festen Glauben, aber nicht mit der Veranlagung Religion als Ritual oder Fetisch zu praktizieren). Ich bin nicht einmal Vegetarier (was bei Glaubenssystemen, welche die Möglichkeit von Wiedergeburten in Betracht ziehen, defintiv keine Nebensache sein sollte).

Aber dennoch… Buddha muss einfach sein zum Wohlfühlen. Da bringt auch alle Equilibrium-Impfung nichts. 🙂

Katzenbabys

Oh man, ist DAS fies! Die kleinen Katzenbabys sehen immer so süß aus…. und ich liebe Katzen!

Ich selbst hatte 20 Jahre lang eine Katze, auch wenn sie die letzten Jahre (weil ich schon berufstätig war) der Bequemlichkeit wegen bei meiner Oma lebte, die ihr Haus aber direkt hinter unserem Haus stehen hatte. Dort war sie dann einfach besser aufgehoben weil sie auch Gesellschaft hatte und es war viel ruhiger als in einem Haus, in dem alle Bewohner zu unterschiedlichen Zeiten berufstätig sind. Meine Katze starb aber inzwischen schon vor Jahren.

Seit ich in NRW lebe, wo ich zuerst eine ganze Horde von Mongolischen Rennmäusen (Bildlink zu Wikipedia) gehütet habe, habe ich mich zwar immer mal wieder mit dem Gedanken getragen eine Katze anzuschaffen, aber ein kurzer Versuch mit dem Kater einer Exfreundin hat gezeigt, dass ich zwischenzeitlich nicht mehr mit den Haaren (bzw. dem Tierspeichel auf den Haaren) zurechtkomme.

Das ist verdammt schade.

Für kleine Streicheleinheiten bei Katzen, die mir gerade unbedarf und zufällig über den Weg laufen reicht es noch… aber das dauerhafte Zusammenleben mit den hübschen Tieren muss ich mir leider abschminken. Zum Glück lebt nur ein paar Meter von meiner Wohnung entfernt eine (leider stoffwechselkranke) Katze, die quasi den ganzen Tag vor dem Haus unter einem Baum auf der Wiese liegt und die sich dankbar den Streicheinheiten ergibt, die man ihr gönnt…

Katze

Katze

Die Katze ist sozusagen mein Katzenersatz, wenn ich mal wieder Lust auf katzische Streicheleien hab. Dabei erwische ich mich zur Zeit dennoch mindestens einmal pro Woche, wie ich in Tierbörsen oder bei Kleinanzeigen nach den Fotos von den süßen Katzenbabys suche. 🙂

Andererseits, hier in der Stadt möchte ich auch nicht unbedingt eine Katze halten. Zuhause, dort wo ich meine Katze hatte, in Süddeutschland konnte man die Katze noch einfach nachts über aus dem Haus lassen. In der kleindörflichen Landidylle war das weniger ein Problem und für die Katze war das sicherlich auch ein angenehmeres Leben. Eine reine Wohnungskatze hatte ich bisher nicht und ich stelle mir das auch nicht so toll vor…. zumal ich ohnehin schon immer kurzhaarige Katzen lieber mochte als diese verwöhnten und trägen Fellbüschel 🙂

In Deutschland gibt es leider keine Katzencafes, das würde hier schon der Tierschutz gar nicht erlauben (dessen bin ich mir sicher)… aber wäre ich Japaner, wäre ich sicher ein Stammgast. 🙂