Tag "wochenende"

Es gibt Reis, Baby!

Süße Reislimonade...

Süße Reislimonade…

Und damit meine ich nicht einmal das genial dadaistische Werk von Helge Schneider, mit dem ich (durch sich tagelang wiederholendes Abspielen) meine Kameraden bei der Armee damals in den Wahnsinn getrieben habe, sondern ein weiteres Teil aus unserem gestrigen Konsumraubzug im japanischen Viertel in Düsseldorf. Gemäß der Aufschrift auf der Getränkedose handelt es sich dabei diesmal jedoch um ein ursprünglich koreanisches Produkt, was der Vollständigkeit wegen erwähnt sein sollte, wenn es schon ausdrücklich auf der Dose zu lesen steht.

Das Reis als Limonade trinkbar sein soll, leuchtete mir jedenfalls nicht wirklich ein – ein guter Grund mehr diese Dose mitzunehmen und sich einem Versuch an der eigenen Person zu stellen!

Das Produkt ist eine relativ kleine Dose, nur etwas mehr als die halbe Höhe einer hier üblichen Limonaden- oder Energydrink-Dose entsprechend. Gerade die auf dem Bild dargestellten schwimmenden Reiskörner haben den anstehenden Geschmackstest doch etwas spannend gemacht.

Beim Öffnen war keine Kohlensäure feststellbar und der Geruch erinnerte eher an in Wasser aufgelösten Zucker, aber eben nicht (wie wir das gewohnt sind) an etwas brauseartiges oder spritzig-blubberndes und da wir wissen wollten, wie das aussieht, was wir gleich trinken werden, haben wir den Inhalt in ein Glas umgefüllt.

Koreanisches Reisgetränk aus der Dose

Koreanisches Reisgetränk aus der Dose

Die Flüssigkeit war zuerst nur leicht milchig, was wohl vom Reis kommt uns aber dennoch gewundert hat, denn immerhin sind auf der Dose ja Reiskörner im Getränk abgebildet.

Die kamen dann auch und zwar auf dem Grund der Dose, als wir sie dann ganz auf den Kopf gestellt hatten, in Massen. Die Reiskörner schwimmen aber nicht oben (was ja auch klar ist, irgendwie) sondern setzen sich ziemlich schnell auf dem Grund ab.

Reiskörner im Getränk

Reiskörner im Getränk

Tja… der Geschmack… das ist so eine Sache.

Getestet haben wir das ganze unter „Frühstücksbedingungen“ an einem Sonntag gegen 12:00 Uhr (ja ich weiß, trotzdem „Frühstück“) und in meinem Fall auf nüchternen Magen.

Ich fand den Geschmack zunächst gar nicht unangenehm. Ja sicher, es ist ein unbekannter Geschmack und erinnerte nicht nur an Reis, sondern auch ein wenig an Malzzucker wie er bei uns z.B. auch in den nicht-alkoholischen Malzbier-Getränken schmeckbar ist. Eigentlich hatte ich es mir aber auch schlimmer vorgestellt…

Etwas seltsam sieht es nur aus, weil diese Reiskörner da unten im Glas rumsüppeln… wer selbst einen Haushalt führt und es mit dem Abspülen mal nicht so eilig hat, der fühlt sich beim Anblick etwas an einen Milchreiskochtopf erinnert, den man mit Wasser vollaufen lässt, damit er sich leichter spülen lässt… also kein ganz so tolles Kopfkino während man das Zeug trinkt. 🙂

Meiner Freundin hat das Getränk gar nicht geschmeckt, aber sie hatte zu dem Zeitpunkt auch bereits ein halbes warmes Leberkäsebrötchen verdrückt. Nachdem ich auch mit frühstücken begonnen hatte und mir danach den Rest des Getränks noch einverleiben wollte, habe ich es auch kaum noch runtergebracht. Das ist schon seltsam, denn auf nüchternen Magen war es doch zu Anfang gar nicht schlecht. 🙂

Scheint wohl so, als wäre der Geschmack eben doch zu weit weg von den geschmacklichen Sphären eines fettig-süddeutschen Leberkäses und das verträgt sich irgendwie nur ganz schlecht.

Nichts desto trotz, es war eine interessante Erfahrung. Nur weiß ich nicht, ob man die Reiskörner wirklich mittrinkt (soweit bin ich ja nicht mehr gekommen) oder ob die nur noch des Geschmacks wegen in der Flüssigkeit sind. Ich habe es jedenfalls dann doch nicht mehr gewagt das Glas abzugießen und mir einen Löffel vom Reis direkt zu gönnen…

Für morgen stehen die Aussichten dann auf „Lecker“, denn dann ist die Melonenlimonade fällig. 🙂

Fotoexperimentwochenendedingens

Ja ja ja.. lange nicht mehr geschrieben, aber ich komme kaum dazu meinen eigenen Blog zu füllen. 🙂

Fotos, Shootings, Fotos, Shootings und dazwischen immer die ätzende Bildnachbearbeitung. Zum Glück macht das meine Freundin bald beruflich, dann brauch ich nur noch fotografieren und die ganze Nachbearbeitung macht dann sie dann… naja, man wird ja noch träumen dürfen. 🙂

Morgen wollen wir ein paar Foto-Ideen testen… ich bin schon gespannt…. und wer weiß, vielleicht lade ich ja das eine oder andere Bild auch irgendwo hoch?